Ein Fundament. Für unser Handeln.

 

Grundsätzlich beruht das Konzept unserer pädagogischen Arbeit auf einer großfamiliären Lebenssituation. Als Großfamilie wollen wir den Kindern und Jugendlichen ein Zuhause geben, in dem sie eine verlässliche Versorgung, Kontinuität und ein persönliches Bindungsangebot unsererseits erfahren. Dies soll ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln und uns die Möglichkeit geben, über das wachsende Vertrauensverhältnis, auf individuelle Erlebnisprobleme adäquat einwirken zu können.

 

 

Der Rahmen des Zusammenlebens ist ein familiärer Tagesablauf, in dem die allgemeine häusliche Versorgung von uns gewährleistet wird. 

In Form von regelmäßig stattfindenden Gruppengesprächen werden bei uns die Kinder und Jugendlichen an den Belangen der Gruppe beteiligt und können diese mitgestalten.

 

 

Im regelmäßigen Rhythmus von 6 bis 12 Monaten findet für einzelne Kinder und Jugendliche ein Jugendhilfeplangespräch statt. An diesem Gespräch sind, neben dem Kind oder Jugendlichen, der Mitarbeiter des öffentlichen Jugendhilfeträgers, der/die entsprechende Sorgeberechtigte/n und unsere pädagogische Leitung beteiligt.

In dieser Sitzung wird die Entwicklung des Betroffenen geschildert und über zukünftige Perspektiven beraten.

 

Die Eltern sind an der Hilfeplanung beteiligt und können sich hier in Zielsetzung und Planung des weiteren Vorgehens mit einbringen. Des Weiteren ist uns der Kontakt zu den Eltern sehr wichtig. Durch die Planung der Wochenend- oder Ferienbesuche wird dieser beispielsweise aufrechterhalten und die Eltern werden weitestgehend über den Entwicklungsverlauf ihrer Kinder informiert.

In bestimmten Situationen werden individuelle Gesprächstermine vereinbart, um umfangreicher und detaillierter mit den Eltern sprechen zu können.

Die Kinder und Jugendlichen können ihre Eltern oder Verwandten, je nach Bedarf, im 14-tägigen Rhythmus an den Wochenenden besuchen. Der Besuch für eine längere Zeit kann in den Schulferien stattfinden und sollte rechtzeitig mit uns besprochen werden, um die interne Planung zu erleichtern.

 

Die beschriebene Betreuung und die individuelle Beziehungsintensität ermöglichen es uns, Probleme des Einzelnen in einer vertrauten Gesprächssituation zu erörtern und auch teilweise zu lösen, aber auch Verhaltensauffälligkeiten mit wohlwollendem und konsequentem Einwirken zu begegnen. Darüber hinaus besteht aber die Möglichkeit, bei Bedarf, unterschiedliche therapeutische Hilfen in Anspruch nehmen.

 

Zur Sicherstellung des präventiven und aktiven Kinderschutzes wurde mit dem Jugendamt des Kreises Stormarn eine entsprechende Vereinbarung getroffen. 

 

 

Unsere Ziele:

 

 

 

  • Vermittlung von Verlässlichkeit und Geborgenheit
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Aufbau von Verantwortungsbewusstsein
  • Vertrauensaufbau gegenüber Erwachsenen
  • Förderung besonderer Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Abbau von Angst und Misstrauen der Umwelt gegenüber
  • Vermittlung von Werten und Förderung von Wertschätzung
  • Aufbau von angemessenem Lernverhalten
  • Abbau von Lerndefiziten
  • Förderung der Lernmotivation
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Abbau von Ängsten gegenüber Misserfolgen
  • Abbau von Aggressionen